Elena von Liebenstein

Dramaturgin

Elena von Liebenstein, geboren 1987 in Frankfurt/M., war bereits Teil von vielen Kollektiven, die häufig französische Namen trugen und mit Theater oder Rockmusik zu tun hatten. Sie studierte Kulturwissenschaft und Kunst- und Bildgeschichte an der Humboldt Universität in Berlin sowie Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin und an der Université Paris 8.
Während des Studiums machte sie Regie- und Produktionsassistenzen u.a. an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, am Hebbel am Ufer („Unendlicher Spaß“) und beim Festival Theater der Welt, 2014 im Team von Matthias Lilienthal.
Von 2009-2013 realisierte sie Projekte (Regie/Dramaturgie) bei P14, dem Jugendtheater der Volksbühne, zuletzt zusammen mit der Szenografin Mayasari Feradina Zoesmar („Nachts im Radio“). Sie arbeitete mit der Gruppe „Leien des Alltags“ am Ballhaus Ost („Les Experts d’Internet. Die Internetexperten“, 2014). Als Dramaturgin arbeitete sie für den Regisseur Jan Koslowski und leitete zusammen mit ihm Workshops für die Berliner Festspiele und das Schauspiel Frankfurt (u.a. „URBAN STAGING“, 2016). Sie schrieb Beiträge für den Theaterblog „Unruhe im Oberrang“ und war als Kunstvermittlerin in der Sammlung BOROS tätig.
Mit der Regisseurin Miriam Coretta Schulte verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit. Mit ihr und mit Isabelle Pietsch zusammen realisiert Elena seit 2016 Projekte vor allem in Frankfurt, die unter Einsatz von performativen Mitteln und von Oral History kritische Stadtforschung betreiben; dazu haben die drei den Verein tausend||eins Frankfurt e.V. gegründet. Der performative Audiowalk Wellwellness ist im September 2018 auf dem Festival IMPLANTIEREN von ID_Frankfurt zu sehen. Elena ist seit der Spielzeit 2017/18 Dramaturgin am Theater Oberhausen.

 

 

Bild von: Elena von Liebenstein
Theater Oberhausen
Will-Quadflieg-Platz 1
46045 Oberhausen