Romi Domkowsky

Leitung theater:faktorei

Aufgewachsen mit Blick auf die Halden des ostthüringischen Bergbaus, zuweilen im fahlen Schein der Grubenlampe im großelterlichen Flur schmetterte Romi Domkowsky schon mit acht Jahren zu hochoffiziellen Anlässen das Steigerlied. Nur wenige Jahre später erlebte sie, wie aus der ehemaligen industriellen Bezirksstadt in kürzester Zeit eine strukturschwache Region wurde. Eine Rettung war das Theater, das sie übertrieben oft besuchte. Mit 16 wusste sie dann, dass sie Theaterpädagogin werden wollte. – Warum nicht Schauspiel? Warum nicht Musical? – Also zog sie nach Berlin, um dort erst Sozialpädagogik und schließlich – Endlich! Was für ein Luxus! – Theaterpädagogik zu studieren. Sie begründete ein Kinder- und Jugendkulturprojekt im roten Wedding mit, arbeitete am Hans-Otto-Theater in Potsdam und bald an verschiedenen Hochschulen. Schon in ihrer Diplom- und später in ihrer Masterarbeit beschäftigte sie sich damit, was mit jungen Menschen passiert, die Theater spielen, welch faszinierende Entwicklung sie machen können und was das für sie bedeutet. Ihre Neugier trieb sie dann dazu, noch weiter über das Theaterspielen und seine Wirkungen zu forschen. In den letzten sechs Jahren arbeitete Romi Domkowsky, die wirklich nur Romi heißt – nicht nach Romy Schneider! – als Professorin, wo sie sich vor allem mit Theater für und mit Kindern beschäftigte.

Foto: Sabrina Weniger

 

 

Bild von: Romi Domkowsky

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