Dirk Laucke

Regisseur, Autor

Dirk Laucke wird 1982 in Schkeuditz/Sachsen geboren und wächst in Halle auf. Er beginnt ein Psychologiestudium in Leipzig, das er abbricht, um 2004 Szenisches Schreiben an der Universität der Künste in Berlin zu studieren. Er gilt als einer der politischen Theaterautoren seiner Generation und erhält 2010 den Dramatikerpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI. Unter anderem wird Laucke mit seinem Theaterprojekt Ultras mit radikalen Fußballfans in Halle und dem Stück alter ford escort dunkelblau über jugendliche Außenseiter bekannt. Mit alter ford escort dunkelblau wird er u. a. zum Autorenworkshop des Berliner Theatertreffens 2006 eingeladen, zudem erhält er 2006 für dieses Stück den Kleist-Förderpreis für junge Dramatiker und wird für den Mülheimer Dramatikerpreis 2007 nominiert. In der Spielzeit 2006/07 ist Laucke Stipendiat beim Autorenlabor am Düsseldorfer Schauspielhaus, wo das Stück Wir sind immer oben entsteht. 2007 wird er zum Nachwuchsautor im Jahrbuch Theaterheute gewählt. 2009 erhält er den Förderpreis zum Lessing-Preis des Freistaates Sachsen. Am Staatsschauspiel Dresden ist die Uraufführung seines Stücks Für alle reicht es nicht in Sandra Strunz’ Regie zu sehen, mit der er zu den renommierten Mülheimer Theatertagen eingeladen ist. Das Stück Alles Opfer! oder Grenzenlose Heiterkeit ist 2011 als Koproduktion zwischen Dresden und den Ruhrfestspielen Recklinghausen uraufgeführt.

2011 wird Dirk Laucke in Magdeburg mit dem Georg-Kaiser-Förderpreis des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet.
Das Theater Oberhausen realisiert in einer Koproduktion mit dem Ringlokschuppen Mülheim Dirk Lauckes Herzensprojekt Angst und Abscheu in der BRD. Gemeinsam mit seinem Co-Autoren Matthias Platz untersucht er bei dieser Arbeit die linke und rechte politische Szene in Deutschland.
Dirk Laucke lebt in Berlin.

Foto Karoline Bofinger
 

 

 

Bild von: Dirk Laucke

Produktionen

Die Freiheit in Abrede

Theater Oberhausen
Will-Quadflieg-Platz 1
46045 Oberhausen