theater oberhausen

NOCH 1 MAL ZU ERLEBEN: „Imitation of Life“ von Kornél Mundruczó

begeisterte Kritiken!

DEUTSCHLAND – PREMIERE!

Welttheater in Oberhausen – und das an nur 5 Aufführungstagen: 03. - 05./08./10. Juni 2016:

Kornél Mundruczó
Imitation of Life

Budapest – Wien – Oberhausen: Das Theater Oberhausen präsentiert die Deutschland-Premiere von Imitation of Life des ungarischen Starregisseurs Kornél Mundruczó, einem der wichtigsten und politischsten Regisseure Europas.

Pressestimmen zur Premiere:

„Was für ein Bild für die Umwälzung der Verhältnisse: Alles ist noch da, aber fast nichts mehr, wo (und wie) es war. (...) Das Gesicht als Schlachtfeld, die Mietwohnung als Mikroskop, die Bühne als Brennglas: Im kleinen, scharf umrissenen Ausschnitt die gesellschaftlichen Verhältnisse zu reflektieren zeichnet die Theaterkunst von Kornél Mundruczó, Jahrgang 1975, aus und macht 'Imitation of Life' zum poetischen und politischen Ereignis.“ (FAZ, Andreas Rossmann, 06.06.2016)

„Was diesen Theaterabend zu einer Sensation macht, ist nicht nur die hervorragende schauspielerische Leistung. Es ist nicht nur das spektakuläre Bühnenbild (Márton Ágh), das in einem der Zwischenspiele zwischen den Szenen ein Solo gibt. Ein Solo, das so unglaublich ist, das es hier nicht verraten werden soll, um ihm nicht die Wirkung zu nehmen – und ohnehin unmöglich so treffend beschrieben werden könnte, dass auch nur annähernd das wiedergegeben würde, was der Zuschauer in diesen Augenblicken erlebt. Es ist ein Theater der Dinge, das ein Spiel des Lebens ist und tatsächlich zu Tränen rühren kann. Zehn Minuten von so unglaublich trauriger Schönheit, das es schlicht unmöglich ist, sich ihr zu entziehen. Ein Moment, wie er leider ganz, ganz selten im Theater ist, und der zeigt, was auf einer Bühne alles an Unglaublichem und Magischem möglich ist. (...) Sollten nicht mehr Theaterinteressierte im Ruhrgebiet wissen, dass in Oberhausen ganz Großes möglich ist? Es gibt noch vier Mal die Möglichkeit diesen überragenden Abend in Oberhausen zu sehen und sich dafür zu bedanken, dass dieses kleine Haus so großartige Entdeckungen nach Oberhausen holt.“ (ruhrbarone.de, Honke Rambow, 04.06.2016)

„Mit seiner deutschen Erstaufführung hat Mundruczó ein Stück nach Oberhausen gebracht, das in seinem Kampf mit Banalitäten aktueller nicht sein könnte und immer wieder Schmerzen verursacht. (...) In kleinen Alltagsdialogen entlarvt er die für viele wohlfeilen Argumente gegen Rassismus und Minderheitenverfolgung als ein Gedankengebäude, das sich im Kreis dreht – wie das Bühnenbild, bei dem das Unterste zuoberst gekehrt wird, und das Chaos sich einnistet. Hier bekommt die „politische Korrektheit“ einen schalen Beigeschmack, Mundruczó will sie als gesellschaftlich „kontraproduktiv“ entlarven. (...) Ihm und dem Proton Theater Budapest gelingt die Inszenierung eines politischen Zeitstückes von ungewöhnlicher Dichte und Prägnanz. Nach dem Blackout der Scheinwerfer braucht das Publikum einige Minuten, um aus seiner Betroffenheit zu langanhaltendem Beifall für Regie, Bühnenbild und Schauspieler aufzutauchen.“ (Opernnetz, Horst Dichanz, 06.06.2016)

„Mundruczó und sein unabhängiges 'Proton Theater' entwickeln ihre Stücke als internationale Koproduktionen, diemal unter anderem mit den Wiener Festwochen und dem experimentierfreudigen Theater Oberhausen. Staatliche Förderung für unbequeme Theatermacher gibt es in Ungarn nicht mehr. In seinen drei Minitaturen beobachtet Mundruczó nun unter dem Brennglas, wie die ungarische und wohl auch die europäische Gesellschaft zunehmend nach rechts taumelt. (...) Die unaufhaltsame Verwüstung, scheinbar ohne menschliches Zutun, entwickelt eine quälende Faszination. Ein unvergessliches Bild für das Wirken von gesellschaftlichen Prozessen, von Ausgrenzung von Armut.“ (SZ, Cornelia Fiedler, 07.06.2016)

„Das außergewöhnliche Kammerspiel von Kornél Mundruczó begeistert ... Ein grandioser Abend … Mundruczó lässt es krachen.“ (Der Standard, 22.05.2016)

„Regisseur Mundruczó hat die aktuellen Probleme seines Landes auf die Bühne gebracht, ohne Klischees auszureizen, und gibt den diskriminierten Menschen Gesichter und Geschichten. Langer Applaus für das Ensemble und den Regisseur.“ (Tiroler Tageszeitung, 22.05.2016)

„Kornél Mundruczó zwingt zum genaueren Hinsehen in die auch in Wohlstandsländern geschärften Mechanismen von Ausgrenzung, Verelendung. Hyperrealismus bis zur Satire“ (Wiener Zeitung,
22.05.16)

„Kornél Mundruczó hat ein starkes Bild gefunden für das, was gerade vielerorts passiert. Man wird es so leicht nicht vergessen.“ (Deutschlandfunk, 22.0.5.2016)

Deutschland-Premiere Freitag, 03. Juni 2016, Theater Oberhausen, Großes Haus, 19.30 Uhr
Weitere Aufführungen 04., 05., 08. und 10. Juni 2016
Ungarisch mit deutschen Übertiteln.
Weitere Informationen und Tickets
finden Sie hier.
 


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