Finale beim d.ramadan: 6 neue Stücke an 3 Abenden

Mi, 13.6.-Fr, 15.6.

Mittwoch, 13.6.2018

„Welcome to hell“ (AT) von Patrick Rothkegel: „Drei Hexen wollen den Weltenwechsel feiern, dann brennt die Stadt sogar, aber die Party kommt trotzdem nicht in Schwung. Irgendwie scheint die Welt mitten in ihrem Wechsel stehen geblieben zu sein.“
Regie: Florian Fiedler; Bühne: Deborah Kötting; Kostüm: Andrea Barba; Mit: Torsten Bauer, Clemens Dönicke, Burak Hoffmann, Ronja Oppelt, Daniel Rothaug, Lise Wolle, Klaus Zwick

„Ballonfahrt“ (AT) von Anna Morawetz: „Sie möchten einen Todesfall melden.“ – „Möchten nicht, aber muss.“ Ein Mensch ist plötzlich nicht mehr da. Es ruckelt im Beziehungsgeflecht. Bestattung und eine geplante Feier zwingen zu Entscheidungen. Die Zahlen drehen in den Minusbereich. Die Ballonfahrt kann nicht zurückgegeben werden. Höhenangst.
Regie: Emel Aydo?du; Bühne: Demian Wohler; Kostüm: Hsin-Hwuei Tseng; Mit: Clemens Dönicke, Martin Engelbach, Elisabeth Hoppe, Emilia Reichenbach, Mervan Ürkmez

Donnerstag, 14.6. 2018

„Pollesch wäre das nicht passiert“ von Luise Franz: „Die HERR WUTTKE arbeitet als Fahrkartenverkaufsmensch bei der Deutschen Bahn. Früher war er Schauspieler gewesen. ICH SELBST und ANNA versuchen Fahrkarten zu kaufen. Schwierig. Reisen darf laut HERR WUTTKE nur, wer sich bis in die Tautologie hinein ausweisen kann. Außerdem schwierig: Ist der Bahnhof ein Bahnhof oder ein Bahnhof im Theater oder ist das Theater direkt am Bahnhofsgebäude gebaut? HERR WUTTKE, ICH SELBST und ANNA reisen sprachlich durch die Welt, erkunden eine Reise-Identität, eine Identität in Bewegung. Stellt sich die Frage: Was ham die alle mit ihrem POLITISCHEN THEATER? Form? Inhalt? Agitation? Utopie? Stellt sich außerdem die Frage: Was wäre Pollesch eigentlich nicht passiert?“
Regie: Natascha Zander; Bühne: Deborah Kötting; Kostüm: Andrea Barba; Mit: Martin Engelbach, Banafshe Hourmazdi, Anna Polke, Mervan Ürkmez

„auf schmalen Pfaden“ von Maxi Zahn: „auf schmalen pfaden“ untersucht mithilfe der sehr sparsamen Gedichtform des japanischen Haikus (17 Silben im Schema 5-7-5) eine Welt im beständigen Fluss, deren Zentrum die Disco ‚bella augusta‘ ist; in dem Stimmengewirr begegnen sich fünf Figuren, die tanzen, lieben und sich die Zukunft ausmalen.“
Regie: Josef Zschornack; Bühne: Ines Loska; Kostüm: Hsin-Hwuei Tseng; Mit: Burak Hoffmann, Banafshe Hourmazdi, Ronja Oppelt, Daniel Rothaug, Lise Wolle

Freitag, 15.6.2018

„Gi3F“ von Miroslava Svolikova: “wie lautet der letzte satz, nachdem die orange über den tisch gerollt ist? einer versucht ihn zu bilden, verheddert sich aber immer mehr: schon gut, jens. ein apokalyptischer spaß mit dem kollektiv von gi3f (gott ist drei frauen). die erde brummt.
Regie: Babett Grube; Bühne: Ines Loska; Kostüm: Hsin-Hwuei Tseng; Mit: Susanne Burkhard, Elisabeth Hoppe, Ingrid Sanne, Klaus Zwick

„sk^m“ von Claudia Tondl: „In /sk^m/ geht es um das Aussprechen von Unaussprechlichem und die Überwindung weiblicher Scham in einem patriarchalen System.“
Regie: Ulrike Günther; Bühne: Demian Wohler; Kostüm: Andrea Barba; Mit: Susanne Burkhard, Ayana Goldstein, Ingrid Sanne


Der Ramadan-Monat wird am Theater Oberhausen zum d.ramadan. Wir lassen religiösen Brauch auf Performances, Lesungen und Vorträge aus unter schiedlichen Kulturkreisen treffen. Neben den Weltreligionen kommen auch weltliche Themen auf den Tisch, denn es geht um Ritual, Gemeinschaft und die Konsequenzen unseres Handelns.

An 23 Abenden geht es jeweils um 20 Uhr mit einem künstlerischen Programmpunkt los und zwar genau so lange, bis die Sonne untergeht. Anschließend wird gemeinsam gegessen und weiter diskutiert.

Das Essen wird von der Refugees' Kitchen zubereitet. In der Oberhausener Initiative kochen Geflüchtete aus jeweils einer Region traditionelle Speisen – zum d.ramadan gibt es so Essen aus verschiedenen Kulturen, immer halal, und dazu werden Tee und Wasser serviert.

Mehr Infos zum gesamten Programm gibt es hier.


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Theater Oberhausen
Will-Quadflieg-Platz 1
46045 Oberhausen