Jens Ochlast, Jan Pröhl, Foriane Kleinpass, Jannik Nowak, Gerhard Hermann, Ines Krug | Foto Diana Küster  

 

Prinz Friedrich von Homburg

Gastspiel Schauspiel Essen

Prinz Friedrich von Homburg, General der märkischen Reiterei, hat einen Hang zur Geistesabwesenheit. Auch bei der Befehlsausgabe vor der Schlacht gegen die Schweden ist er traumverloren mit seinen Gedanken eher bei Prinzessin Natalie als bei der Sache und überhört so wichtige Order. Unter Missachtung des ihm daher nicht geläufigen Schlachtplans handelt er im Kampf eigenmächtig und folgt ganz seinem Bauchgefühl. Das führt zwar zum Sieg über die gegnerische Streitmacht, der Kurfürst hält es aber dennoch für seine Pflicht, das Kriegsgesetz anzuwenden: Er fällt das Todesurteil über Friedrich. Als dessen verzweifeltes Flehen um sein Leben und die Fürbitte aller Offiziere, Gnade vor Recht walten zu lassen, den Fürsten bedrängen, packt dieser den Prinzen bei seiner Ehre.
Wie sein Homburg stammt auch Kleist selbst aus einer alten preußischen Offiziersfamilie. Im Alter von 34 Jahren wählte er den Freitod. Der Homburg war sein letztes, vielleicht persönlichstes Stück.
Das Schauspiel Essen gastiert am 31. Mai und 1. Juni mit Prinz Friedrich von Homburg am Theater Oberhausen. Im Gegenzug zeigen wir zeitgleich im Grillo-Theater in Essen unsere musikalische Produktion Carmen.

 

 

Regie Christian Hockenbrink Bühne Mascha Deneke Kostüme Kati Kolb Musik Alexander Paeffgen Dramaturgie Marc-Oliver Krampe

Mit Floriane Kleinpaß (Prinzessin Natalie von Oranien), Ines Krug (Die Kurfürstin) / Gerhard Hermann (Orist Kottwitz), Jannik Nowak (Prinz Friedrich Arthur von Homburg), Jens Ochlast (Graf Hohenzollern), Jan Pröhl (Friedrich Wilhem, Kurfurst von Brandenburg)

 


 

Schauspiel
Großes Haus

Theater Oberhausen
Will-Quadflieg-Platz 1
46045 Oberhausen