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Auf die Kinder unserer Eltern!

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d.ramadan

Das dritte Leben des Fritz Giga

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Der futurologische Kongress

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Ein Volksfeind

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Expert*innengespräch zum Realitätsgehalt von Lems fiktiven Welten

Fit & Struppi im Reich der Neuen Mitte

FlediMan und die Jungs von der Zeche

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Gespräch zum Recht auf Trauer

Große Lieder, echte Gefühle

Großpolnische Philharmonie Kalisch

Happy Birthday, Lenny! - WDR Funkhausorchester

Heidi

Her mit dem schönen Theater!

Hier kommt keiner durch

Hömma 17

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Jan Plewka singt Rio Reiser

Jugendtheatertage im Großen Haus

Jugendtheatertage im Saal 2

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Musik der Zukunft - Bochumer Symphoniker

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Schimmelmanns - Verfall einer Gesellschaft

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Toxic

TRASHedy

Tschick

Unter uns Indianern

Upcycling im offenen Familienatelier

Waseda Symphony Orchestra Tokyo

Wofür brennst Du?

v.l.n.r. Mervan Ürkmez, Jürgen Sarkiss, Ingrid Sanne, Clemens Dönicke, Ayana Goldstein | Foto Katrin Ribbe 

Mario Salazar

Schimmelmanns - Verfall einer Gesellschaft

Mario Salazar hat einen Schrei verfasst, aber ohne Musik und ohne Liebe, eine Nazi-Horror-Boulevard-Dramödie als radikales Volkstheater. Durch die „Schimmelmanns“ konfrontiert er uns mit einem grotesk überzeichneten Spiegelbild der aktuellen gesellschaftlichen Realität. Die Grundsituation ist eine Beerdigungsfeier dieser Familie, die – wie in einem Gemälde von George Grosz – in ihren Geschäften, ihrem Rassismus und Fremdenhass die Brutalität des ewigen Kreislaufs des Krieges repräsentiert. Die Darstellung dieser gefährlich gewöhnlichen Familie, ihre Schärfe und Nähe zum „das wird man doch noch sagen dürfen“ steckt voller Verweise, Verzweiflung, bizarrem Humor und Pointen ohne Ende. Es ist der nackte Wahnsinn.

Gespräch zwischen Autor Mario Salazar und Regisseur Florian Fiedler zu Politik, Gesellschaft, Fußball und auch ein bisschen Theater. Hier zum Nachlesen als PDF

Materialmappe zur Produktion: Download

Weiteres Begleitmaterial:

Interview mit Bernd Wegner

Korrespondenz Claus Leggewie

Nürnberger Prozesse


Mario Salazar, 1980 in Berlin geboren; Magisterstudium der Lateinamerikanistik, Politikwissenschaften und Nordamerikastudien an der Freien Universität Berlin; Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig; Werkstatttage am Wiener Burgtheater 2010; Stückemarkt des Berliner Theatertreffens 2011; „L'obrador d'estiu de la Sala Beckett 2012“, Barcelona; 2013 Förderpreis zum Schillergedächtnispreis des Landes Baden-Württemberg; Residenz am Royal Court Theatre 2014. Seine Stücke wurden u.a. in Berlin, Köln, Bochum und Seoul gespielt. Mario Salazar hat zwei Kinder und lebt in Berlin.

Uraufführung 22.9.2017 Großes Haus
Regie: Florian Fiedler
Bühne: Maria-Alice Bahra
Kostüme: Selina Peyer
Video: Bert Zander
Musik: Martin Engelbach
Dramaturgie: Patricia Nickel-Dönicke

Arius Schimmelmann  -  Klaus Zwick
Rosi Schimmelmann  -  Ingrid Sanne
Maria Trümmer  -  Anna Polke
Gerlinde Schimmelmann  -  Lise Wolle
Siegfried Schimmelmann  -  Jürgen Sarkiss
Klara Schimmelmann  -  Mervan Ürkmez
Toni Schimmelmann  -  Daniel Rothaug
Felix Schimmelmann  -  Clemens Dönicke
Leni Schimmelmann  -  Ronja Oppelt
Peter Kahlow  -  Klaus Zwick
Maja Schimmelmann  -  Elisabeth Hoppe
Tati Asensio Rodriguez  -  Ayana Goldstein
Reinhard Krüger  -  Klaus Zwick

Dauer: 1 Stunde 45 Minuten ohne Pause

Schauspiel
Großes Haus

Premiere
22.09.2017, 19:30 h

Theater Oberhausen
Will-Quadflieg-Platz 1
46045 Oberhausen