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Einführung zur Vorstellung HEIDI für Gehörlose

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Fit & Struppi im Reich der Neuen Mitte

Frauen*streik 2019

Gedenkfeier zur Pogromnacht von 1938

Genau so sind se

Gottesdienst zum Gedenken an 80 Jahre Pogromnacht

Großpolnische Philharmonie Kalisch

Happy Birthday, Lenny! - WDR Funkhausorchester

Heidi

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Hömma 18: Lizz Wright & WDR Bigband

Hübendrüben. Als deine Eltern noch klein und Deutschland noch zwei waren.

Jan Plewka singt Rio Reiser

Kick-Off der theater:faktorei

Lennon

lit.ruhr

Musik der Zukunft - Bochumer Symphoniker

Nachts

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Planungs- und Vernetzungstreffen zum Frauen*streik 2019

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Schuld und Sühne

Silvester-Party 2018

Silvester: Große Lieder - echte Gefühle

Späti

Theaterfest & Prozession

Tigermilch

Tod eines Handlungsreisenden

Toxic

TRASHedy

Upcycling im offenen Familienatelier

Vier für's Klima. Wie unsere Familie versucht, CO2-neutral zu leben

Waseda Symphony Orchestra Tokyo

Wir müssen reden!

Zippel, das wirklich wahre Schlossgespenst

Foto Isabel Machado Rios 

Sophokles

Antigone

Am Freitag, 20. April 2018 wird Babett Grubes Inszenierung von "Antigone" zum letzten Mal zu sehen sein. Vor der Vorstellung gibt es um 18 Uhr zusätzlich ein Expert*innengespräch zum Thema Recht auf Trauer. Der Eintritt zu dem Gespräch ist frei. Mehr Infos gibt es hier.

Welche Gemeinschaft ersehnt Ihr? Welche bildet Ihr? Glaubt Ihr noch an die Kraft von Versammlungen – so wie wir? Wir laden Euch ein, wir brauchen Euch. Denn Handeln können wir nur aus dem Bund heraus, den wir genau in dem Moment schließen, wenn wir gemeinsam Freiheit ausüben. Endlich sind wir so weit – und wagen das Experiment! Wo und wann immer sich Menschen gegen Repressionen versammelt haben, wir eignen uns deren gesamte Kraft und Euphorie an. Wir speisen ihre Erfahrungen, ihre Taktiken und die Muster aller Zusammenkünfte ein, und: bündeln sie! Ohnmacht und Vereinzelung werden weggefegt. Die Energie friedlicher Aufstände ist nicht verloren, wir geben sie mit vereinter Kraft weiter. Wir können neu denken, neu handeln. Wenn wir ›Wir‹ sagen, ist dies ein Ereignis!

Doch die Bündelung ruft mit aller Wucht auch Verdrängtes, die Fetzen fremder Gefühle und Erinnerungen hervor – ein brutales Erbe von Verbannung, Inzest, Mord und Krieg. Wir durchleben die Geschichte von Antigone, die trotz der verhängten Todesstrafe gegen ein Gesetz verstößt: Sie bestattet ihren Bruder, einen Aufständischen. Die Verdichtung zivilen Ungehorsams? In jedem Fall ein verflucht festes Gefüge des Schreckens. Lässt sich das durch die Jahrtausende weitergegebene, fest verknotete Knäuel von Gemeinschaft, Verwandtschaft und Herrschaft neu entwirren und entwickeln?


Hausregisseurin Babett Grube (*1980) begibt sich in ihren Arbeiten auf die Suche nach konkreten Adressierungen ihres Publikums. Sie entwickelt hierbei eine gleichzeitig schonungslose wie ethische Arbeitsweise. Radikal stellt sie sich den Fragen „Warum jetzt?“ und „Warum hier?“. Mit großem Erfolg: Ihre Inszenierungen wurden zahlreich ausgezeichnet und zu Festivals eingeladen – so gewann „Demut vor deinen Taten, Baby“ von Laura Naumann beim Festival „Radikal jung“ den Publikumspreis 2013. Für „Tigermilch“ nach Stefanie de Velasco wurde sie 2015 für den Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ nominiert.


Premiere am 6. Oktober 2017 im Großen Haus

Begleitmaterial zur Produktion: Download

Schauspiel
Großes Haus

Premiere
06.10.2017, 19:30 h

Theater Oberhausen
Will-Quadflieg-Platz 1
46045 Oberhausen