v.l. Jürgen Sarkiss, Clemens Dönicke, Martin Engelbach, Peter Engelhardt, Emilia Reichenbach, Patrick O. Beck, Banafshe Hourmazdi, Susanne Burkhard | Foto Ant Palmer 

Henrik Ibsen

Ein Volksfeind

 

 

Arzt Thomas Stockmann findet heraus, dass das Heilbad seiner Heimatstadt verseucht ist. Mit der Euphorie eines Wis- senschaftlers, der eine Entdeckung gemacht hat, berichtet er seinem Umfeld davon – auch Journalist*innen. Sofort wird diese Information von jeder*m für eigene Zwecke instrumentalisiert – im Namen des Allgemeinwohls. Stockmann erfährt enormen Zuspruch, bis sein Bruder, der Bürgermeister, deutlich macht, dass die geforderten Umbaumaßnahmen des Bades mit beträchtlichen Kosten für die Steuerzahler*innen und enormen wirtschaftlichen Verlusten verbunden sind. Stockmann weigert sich hartnäckig, bei der geplanten Vertuschung mitzumachen, und wird als „Volksfeind“ einer Hetzjagd ausgesetzt, die auch seine Familie gefährdet. Ibsens Volksfeind sieht Opportunismus und Fanatismus als die Krankheiten der Demokratie. Bleibt am Ende nur noch eine „marktkonforme“ Demokratie, die in ihren Grundfesten eine Hülle ihrer selbst ist?

Überarbeitete Wiederaufnahme von Florian Fiedlers Inszenierung von 2007 am Schauspiel Frankfurt

 

Schauspiel
Großes Haus

Premiere
12.01.2018, 19:30 h

Termine

MI, 07.11.2018 19:30 Uhr
Dauer: 2 Stunden 10 Minuten
Vorstellung entfällt
Theater Oberhausen
Will-Quadflieg-Platz 1
46045 Oberhausen