Anna Polke | Foto Katrin Ribbe 

Regie
Christian Franke

Bühne
Sabine Mäder

Kostüme
Raphaela Rose

Dramaturgie
Patricia Nickel-Dönicke

Mit
Anna Polke

Christian Franke

Das dritte Leben des Fritz Giga

Spielort ehm. Kantine Rathaus Oberhausen

Zwei Straßen sind in Oberhausen nach dem Antifaschisten Fritz Giga benannt, einen Wikipedia-Eintrag gibt es über ihn bis heute nicht. Die Gestapo hat sich 1934 sehr für ihn interessiert, vor allem für sein möglichst schnelles Ableben. Fritz Giga hat während der Ruhrkämpfe nicht nur das Oberhausener Rathaus mit seinen Kameraden besetzt, sondern nach 1933 weiter gegen die Nazis gekämpft, bis sie ihn erwischten. 

Entgegen der Schilderungen der Gestapo-Akte sind es SA-Schergen, die ihn nach dem brutalen Verhör aus dem dritten Stock des Polizeipräsidiums werfen. Die Zeitungen hatten den „Selbstmord“ des „Hochverräters“ bereits gemeldet, doch in der Leichenhalle bemerkt ein Mitarbeiter, dass er noch lebt und so wird Giga ins Krankenhaus gebracht. Dort kümmert sich Krankenschwester Marta aufopferungsvoll um Gigas zerschundenen Körper. Die Frage nach seinem wahren Schicksal lässt sie nicht mehr los, doch da wird er schon wieder abgeholt ...

Auf Basis von dokumentarischen Materialien wird die kurze Begegnung des Antifaschisten und der Krankenschwester an einem ganz besonderen Ort erzählt: in der ehemaligen Kantine im Rathaus Oberhausen.

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In Kooperation mit der Geschichtswerkstatt Oberhausen e.V.
Mit freundlicher Unterstützung vom OGM - Oberhausener Gebäudemanagement GmbH 

Schauspiel
Extras

Premiere
20.04.2018, 19:30 h

Termine

MI, 24.10.2018 19:30 Uhr
Dauer: 1 Stunde 20 Minuten

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DI, 30.10.2018 20:00 Uhr
Dauer: 1 Stunde 20 Minuten

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FR, 16.11.2018 19:30 Uhr

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Theater Oberhausen
Will-Quadflieg-Platz 1
46045 Oberhausen