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Auf die Kinder unserer Eltern!

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Expert*innengespräch zum Realitätsgehalt von Lems fiktiven Welten

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Gespräch zum Recht auf Trauer

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Happy Birthday, Lenny! - WDR Funkhausorchester

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Hömma 17

Jugendtheatertage im Großen Haus

Jugendtheatertage im Saal 2

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Tigermilch

Tod eines Handlungsreisenden

Toxic

TRASHedy

Tschick

Unter uns Indianern

Waseda Symphony Orchestra Tokyo

Wofür brennst Du?

Regie
Leonie Böhm

Dramaturgie
Elena von Liebenstein

Johann Wolfgang von Goethe

Die Leiden der Jungen (Werther)

Es ist wie die Frage nach der Henne oder dem Ei: Macht das Sprechen über meine Gefühle und das Finden der richtigen Worte die Gefühle intensiver? Oder sind es umgekehrt meine Gefühle, die mich zu genialen Aussagen treiben?

Bei Werther, dem fiktiven Autor von Goethes Briefroman, beflügelt sich beides gegenseitig. Er ist verliebt, mit Haut und Haar und mit allen Höhen und Tiefen. Und zwar in Lotte, der er zwar durchaus nahekommt, die aber schon fest mit Albert verbunden ist: ein unerreichbares Objekt. Diese Tatsache schmälert Werthers Rausch nicht. Im Gegenteil: Er steigert sich hinein in Lust und Schmerz und seine totale Entäußerung hat die gleiche emotionssteigernde Wirkung wie ein sehr guter Popsong. „Ich kehre in mich selbst zurück, und finde eine Welt!“, schreibt Werther. Denn die eigentliche Entdeckung dieses emotionalen Showdowns ist für ihn sein Gefühl: Dieses wird schließlich zur existentiellen Erfahrung.

Kann Werther Lotte begegnen und können wir mit diesem Text jemandem wirklich begegnen? Goethe beschreibt darin kein Einzelschicksal, denn Werther ist ein Zustand. Einer, der es groß will und der sich den Raum dafür nimmt, ’cause it’s a bitter sweet symphony.

Werther gilt als der erste Popstar des Kulturbetriebs. Sein Kleidungsstil, blauer Frack und gelbe Weste, war stilprägend und bis heute hält sich der Mythos, dass sein Vorbild kurz nach Erscheinen des Romans 1774 eine handfeste Suizidwelle unter liebeskranken Jugendlichen ausgelöst haben soll.

Premiere 21.9.2018 Großes Haus
nach Johann Wolfgang von Goethe, Regie: Leonie Böhm,
Bühne: Zahava Rodrigo, Kostüme: Magdalena Schön, Helen Stein, Musik: Johannes Rieder, Dramaturgie: Elena von Liebenstein

Leonie Böhm sucht in ihren Stücken nach radikalen Spielsituationen und intensiven menschlichen Begegnungen. Mit Vorliebe greift sie zu klassischen Stoffen, um deren Kernkonflikte zu fokussieren. Trotz extremer Verdichtung entsteht bei diesem Zugriff nicht selten der Effekt, das Stück endlich einmal zu verstehen. Emotionen, Humor und die Spieler*innen auf der Bühne spielen in Leonie Böhms Theaterabenden die wichtigsten Rollen. Sie wurde 1982 in Stuttgart geboren und studierte Bildende Kunst an der Kunsthochschule Kassel sowie Schauspielregie an der Theaterakademie in Hamburg. Ihre im Rahmen des Studiums entstandenen Regiearbeiten wurden zu zahlreichen Gastspielen eingeladen. Sie inszeniert u.a. am Thalia Theater Hamburg, an den Münchner Kammerspielen und zuletzt am Theater Bremen.

Schauspiel
Großes Haus

Premiere
21.09.2018, 19:30 h

Termine

FR, 21.09.2018 19:30 Uhr

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SA, 22.09.2018 19:30 Uhr

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SA, 29.09.2018 19:30 Uhr

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SO, 30.09.2018 18:00 Uhr

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MI, 10.10.2018 19:30 Uhr

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FR, 07.12.2018 19:30 Uhr

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FR, 11.01.2019 19:30 Uhr

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Theater Oberhausen
Will-Quadflieg-Platz 1
46045 Oberhausen