Übersicht

7. Stammtisch der Initiative Zukunftsstadt

Amok

Antigone

Auf die Kinder unserer Eltern!

Bernada Albas Haus

Bier und Leseabend

Bilder deiner großen Liebe

Boum - Tikitikitek

Christina Lux

d.ramadan

Das dritte Leben des Fritz Giga

Das Recht des Stärkeren

Das siebte Kreuz

Dein Name

Der futurologische Kongress

Der Sandmann

Der Verein

Der Zauberer von Oz

Die Anmut der Vergeblichkeit

Die Freiheit in Abrede

Die Leiden der Jungen (Werther)

Die Odyssee

Die Schneekönigin

Die Tiefe

Dieser Witz trägt einen Bart

Drei Farben

Dylan

Ein Volksfeind

Eine Sommernacht

Existent!

Expert*innengespräch zum Realitätsgehalt von Lems fiktiven Welten

Fit & Struppi im Reich der Neuen Mitte

FlediMan und die Jungs von der Zeche

Funny van Dannen

Gespräch zum Recht auf Trauer

Große Lieder, echte Gefühle

Großpolnische Philharmonie Kalisch

Happy Birthday, Lenny! - WDR Funkhausorchester

Heidi

Her mit dem schönen Theater!

Hier kommt keiner durch

Hömma 17

Jugendtheatertage im Großen Haus

Jugendtheatertage im Saal 2

Lennon

Männer, die denken.

Mini-Kongress zum Futurologischen Kongress

Musik der Zukunft - Bochumer Symphoniker

Nachts

NOA

Nur die Harten (kommen in den Garten)

Pension Schöller

Salome

Schaffen

Scham

Schimmelmanns - Verfall einer Gesellschaft

Schlaflos: Casino Banale

Schuld und Sühne

Sie tanzt schon wieder!

Silvester: Große Lieder - echte Gefühle

Snap your Life!

Späti

Theaterfest zur Spielzeiteröffnung

Tigermilch

Tod eines Handlungsreisenden

Toxic

TRASHedy

Tschick

Unter uns Indianern

Waseda Symphony Orchestra Tokyo

Wofür brennst Du?

Technocandy

Schaffen

Wer ohne Arbeit ist, werfe den ersten Stein

Lasst uns über Arbeit reden. Arbeit ist ein riesiger Pool: Sie muss geleistet werden, um den Kopf über Wasser zu halten, um Beziehungen und Zusammenleben überhaupt eingehen zu können. Der Körper arbeitet, um verdauen zu können. Unsere Körper arbeiten im Schlaf, während wir im Traum den Tag verarbeiten. Lasst uns über all die Arbeit reden, die geleistet werden muss.

Papa sagt dazu: „Da krieg ich das Kotzen!“ Tick, Trick und Track sagen dazu: „Möchtest du lieber als süße Maus oder als hässliche Hexe arbeiten?“ Tic Tac Toe sagen dazu: „Du bist die allergeilste Pussy, hast für jeden einen Bussi. Doch hinter deinem Rücken nennen sie dich dumme Tussi.“

Schaffen – ein Stück über Zusammenleben, über Communities und Kollektive als Gegengift und manchmal auch als Gift, über Spalten und Heilen, über feminisierte Arbeit, Beziehungen und positive Bezüge zu- und aufeinander. Und über die Arbeit, die Veränderung bewirkt: Wir wissen um die Realität der Gesellschaft, in der wir alle leben. Sich gegen rassistische, sexistische, transfeindliche, kapitalistische Gewalt zur Wehr zu setzen, das sei Hexenjagd. Wer wird gern als Hexe bezeichnet?

Ist es möglich, gemeinsame solidarische Räume zu SCHAFFEN, die von nichts vergiftet werden?

Uraufführung: 8.2.2019 Saal 2
von und mit Golschan Ahmad Haschemi, Banafshe Hourmazdi, Frederik Müller Bühne: Deborah Kötting, Dramaturgie: Elena von Liebenstein

Technocandy, das sind Golschan Ahmad Haschemi (Kulturwissenschaftlerin, Regisseurin), Frederik Müller (Autor, Regisseur) und Ensemblemitglied und Regisseurin Banafshe Hourmazdi. Das Performancekollektiv arbeitet seit 2016 in dieser Konstellation zusammen. Sie finden: Die Theaterlandschaft in Deutschland ist zu weiß. Und sie setzen den Kontrapunkt als drei Künstler*innen, die aus politischen, biografischen und künstlerischen Gründen in der hiesigen Theaterlandschaft nicht der Norm entsprechen und diese nicht hinnehmen möchten. Für ihre Stücke weben sie ein dichtes Netz aus Performance, Popkultur und Politik. Drei Dinge, die sie immer im Gepäck haben: eine gute Storyline, viele Gefühle und Hammermusik. Nach TOXIC (2018) ist Technocandy in der Spielzeit 2018/19 zurück am Theater.

 

Schauspiel
Saal 2

Premiere
08.02.2019, 19:30 h

Termine

FR, 08.02.2019 19:30 Uhr

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SA, 09.02.2019 19:30 Uhr
Theater Oberhausen
Will-Quadflieg-Platz 1
46045 Oberhausen