Übersicht

7. Stammtisch der Initiative Zukunftsstadt

Amok

Antigone

Auf die Kinder unserer Eltern!

Bernada Albas Haus

Bier und Leseabend

Bilder deiner großen Liebe

Boum - Tikitikitek

Christina Lux

d.ramadan

Das dritte Leben des Fritz Giga

Das Recht des Stärkeren

Das siebte Kreuz

Dein Name

Der futurologische Kongress

Der Sandmann

Der Verein

Der Zauberer von Oz

Die Anmut der Vergeblichkeit

Die Freiheit in Abrede

Die Leiden der Jungen (Werther)

Die Odyssee

Die Schneekönigin

Die Tiefe

Dieser Witz trägt einen Bart

Drei Farben

Dylan

Ein Volksfeind

Eine Sommernacht

Existent!

Expert*innengespräch zum Realitätsgehalt von Lems fiktiven Welten

Fit & Struppi im Reich der Neuen Mitte

FlediMan und die Jungs von der Zeche

Funny van Dannen

Gespräch zum Recht auf Trauer

Große Lieder, echte Gefühle

Großpolnische Philharmonie Kalisch

Happy Birthday, Lenny! - WDR Funkhausorchester

Heidi

Her mit dem schönen Theater!

Hier kommt keiner durch

Hömma 17

Jugendtheatertage im Großen Haus

Jugendtheatertage im Saal 2

Lennon

Männer, die denken.

Mini-Kongress zum Futurologischen Kongress

Musik der Zukunft - Bochumer Symphoniker

Nachts

NOA

Nur die Harten (kommen in den Garten)

Pension Schöller

Salome

Schaffen

Scham

Schimmelmanns - Verfall einer Gesellschaft

Schlaflos: Casino Banale

Schuld und Sühne

Sie tanzt schon wieder!

Silvester: Große Lieder - echte Gefühle

Snap your Life!

Späti

Theaterfest zur Spielzeiteröffnung

Tigermilch

Tod eines Handlungsreisenden

Toxic

TRASHedy

Tschick

Unter uns Indianern

Waseda Symphony Orchestra Tokyo

Wofür brennst Du?

Bühnenfassung und Regie
Babett Grube

Bühnenfassung und Dramaturgie
Lucie Ortmann

Austattung
Anna Sörensen

Musik
Clemens Mädge

Stefanie de Velasco

Tigermilch

Nini und Jameelah sind unzertrennlich und mit ihren vierzehn Jahren eigentlich erwachsen, finden sie. Erinnerungen aus der Kindheit kann man doch nur haben, wenn man selbst kein Kind mehr ist. Sie üben für das Projekt Entjungferung, denn sie müssen wissen, wie alles geht, damit ihnen keiner was vormachen kann. Sie mischen Milch, Mariacron und Maracujasaft und nennen das Tigermilch. Sie hängen mit Freunden ab: mit Nico, der in der ganzen Stadt „sad“ an die Wände sprüht, oder machen Jagd auf Lukas, der immer in sein grünes Leben flüchtet. Sie gehen mit Amir ins Schwimmbad, den sie beschützen wie einen kleinen Bruder. Nini und Jameelah erschaffen sich eine Welt mit eigenen Gesetzen. Sie überziehen den Staub der Straße mit Glamour, die Innigkeit ihrer Freundschaft ist Familienersatz. Doch dann werden sie ungewollt Zeuge, wie der Konflikt in Amirs Familie eskaliert.

„Diese Erzählung stellt uns Fragen über uns und unsere Gemeinschaft, wenn es die noch gibt, Fragen danach, wie wir Verlust, Ungerechtigkeit und System ertragen. Unser Liberalismus ist Fake: In jedem Werbespot für Apple erlebt man eine größere Bewegungsfreiheit, fühlt sich als Mensch wichtiger und mit allen verbunden, als in diesem Raum, der real ist. In Amirs, Ninis, Nicos und Jameelahs Erfahrung ist die Utopie einer Freundschaft lebendig – als freiwillige Gemeinschaft, unabhängig von ökonomischen, intellektuellen, Migrations-, Religionsund Erfahrungswelten. Sie zerbricht ungewollt auf dem Weg zum Erwachsenwerden.“ (Babett Grube)

Die Uraufführung des Romans „Tigermilch“ von Stefanie de Velasco hatte am 18. Oktober 2014 am Jungen Schauspiel Hannover Premiere. Babett Grube wurde für die Inszenierung 2015 für den Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ nominiert. „Tigermilch“ wurde außerdem zum HART AM WIND-Festival 2016 nach Hamburg eingeladen.

Premiere 5.6.2019 Saal 2
von Stefanie de Velasco Bühnenfassung von Babett Grube und Lucie Ortmann
Regie: Babett Grube, Ausstattung: Anna Sörensen, Musik: Clemens Mädge, Dramaturgie: Lucie Ortmann

Stefanie de Velasco, geboren 1978 in Oberhausen, studierte Europäische Ethnologie und Politikwissenschaft in Bonn, Berlin und Warschau. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Literaturpreis Prenzlauer Berg (2011), dem Stipendium der Schreibwerkstatt der Jürgen Ponto-Stiftung (2012), dem Stipendium der Drehbuchwerkstatt München, dem Translab Stipendium des Ledig-Rowohlt Hauses New York (beide 2013), dem Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium, dem Arbeitsstipendium für Schriftsteller der Kulturverwaltung des Berliner Senats (beide 2014) sowie dem Aufenthaltsstipendium Villa Aurora Los Angeles (2016). Tigermilch (Kiepenheuer & Witsch, 2013) ist ihr erster Roman. Stefanie de Velasco lebt und arbeitet in Berlin.

 

Schauspiel
Saal 2

Premiere
05.06.2019

Termine

MI, 05.06.2019
FR, 07.06.2019 19:30 Uhr
Theater Oberhausen
Will-Quadflieg-Platz 1
46045 Oberhausen