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Hübendrüben. Als deine Eltern noch klein und Deutschland noch zwei waren.

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Musik der Zukunft - Bochumer Symphoniker

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Silvester-Party 2018

Silvester: Große Lieder - echte Gefühle

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Toxic

TRASHedy

Upcycling im offenen Familienatelier

Vier für's Klima. Wie unsere Familie versucht, CO2-neutral zu leben

Waseda Symphony Orchestra Tokyo

Wir müssen reden!

Zippel, das wirklich wahre Schlossgespenst

Bühnenfassung und Regie
Babett Grube

Bühnenfassung und Dramaturgie
Lucie Ortmann

Austattung
Anna Sörensen

Musik
Clemens Mädge

Stefanie de Velasco

Tigermilch

Nini und Jameelah sind unzertrennlich und mit ihren vierzehn Jahren eigentlich erwachsen, finden sie. Erinnerungen aus der Kindheit kann man doch nur haben, wenn man selbst kein Kind mehr ist. Sie üben fürs Projekt Entjungferung, denn sie müssen wissen, wie alles geht, damit ihnen keiner was kann. Sie mischen Milch, Mariacron und Maracujasaft und nennen das Tigermilch. Sie hängen mit Freunden ab: mit Nico, der in der ganzen Stadt „sad“ an die Wände sprüht, oder machen Jagd auf Lukas, der immer in sein grünes Leben flüchtet. Sie gehen mit Amir ins Schwimmbad, den sie beschützen wie einen kleinen Bruder. Nini und Jameelah erschaffen sich eine Welt mit eigenen Gesetzen. Sie überziehen den Staub der Straße mit Glamour, die Innigkeit ihrer Freundschaft ist Familienersatz. Doch dann werden sie ungewollt Zeuge, wie der Konflikt in Amirs Familie eskaliert.

„Diese Erzählung stellt uns Fragen über uns und unsere Gemeinschaft, wenn es die noch gibt, Fragen danach, wie wir Verlust, Ungerechtigkeit und System ertragen. Unser Liberalismus ist Fake: In jedem Werbespot für Apple erlebt man eine größere Bewegungsfreiheit, fühlt sich als Mensch wichtiger und mit allen verbunden, als in diesem Raum, der real ist. In Amirs, Ninis, Nicos und Jameelahs Erfahrung ist die Utopie einer Freundschaft lebendig – als freiwillige Gemeinschaft, unabhängig von ökonomischen, intellektuellen, Migrations-, Religionsund Erfahrungswelten. Sie zerbricht ungewollt auf dem Weg zum Erwachsenwerden.“ (Babett Grube)

Die Uraufführung des Romans „Tigermilch“ von Stefanie de Velasco hatte am 18. Oktober 2014 am Jungen Schauspiel Hannover Premiere. Babett Grube wurde für die Inszenierung 2015 für den Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ nominiert. „Tigermilch“ wurde außerdem zum HART AM WIND-Festival 2016 nach Hamburg eingeladen.

Premiere 5.6.2019 Saal 2
von Stefanie de Velasco Bühnenfassung von Babett Grube und Lucie Ortmann
Regie: Babett Grube, Ausstattung: Anna Sörensen, Musik: Clemens Mädge, Dramaturgie: Lucie Ortmann

Stefanie de Velasco, geboren 1978 in Oberhausen, studierte Europäische Ethnologie und Politikwissenschaft in Bonn, Berlin und Warschau. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Literaturpreis Prenzlauer Berg (2011), dem Stipendium der Schreibwerkstatt der Jürgen Ponto-Stiftung (2012), dem Stipendium der Drehbuchwerkstatt München, dem Translab Stipendium des Ledig-Rowohlt Hauses New York (beide 2013), dem Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium, dem Arbeitsstipendium für Schriftsteller der Kulturverwaltung des Berliner Senats (beide 2014) sowie dem Aufenthaltsstipendium Villa Aurora Los Angeles (2016). Tigermilch (Kiepenheuer & Witsch, 2013) ist ihr erster Roman. Stefanie de Velasco lebt und arbeitet in Berlin.

 

Schauspiel
Saal 2

Premiere
05.06.2019

Termine

MI, 05.06.2019
FR, 07.06.2019 19:30 Uhr
Theater Oberhausen
Will-Quadflieg-Platz 1
46045 Oberhausen