Emel Aydogdu

Regie

Emel Aydogdu,  geboren 1990 in Gaziantep, Türkei, hat kurdisch-alevitische Wurzeln und immigrierte 1995 nach Deutschland, wo sie in Bochum aufgewachsen ist. Nach dem Abitur hospitierte sie u.a. bei Armin Petras und Antú Romero Nunes am Schauspielhaus Bochum und Thalia Theater in Hamburg. Sie assistierte an der Folkwang-Universität in Essen, Rottstr.5-Theater in Bochum und Theater unterm Dach in Berlin. Von 2010 bis 2017 studierte sie Szenische Forschung, Moderne & Zeitgenössische Kunst, Kunstgeschichte und Religionswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Im Zuge ihres Studiums hatte sie Bildungsaufenthalte in Tel Aviv/Jerusalem und Paris. Sie war Stipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung. 2010 und 2013 gewann sie den europäischen Jugendkunstausstellungspreis RUHR.2010 und Bochum/Marseille 2013. 2011 wurde sie für ihren Kurzfilm „Meine Oma, Meine Wurzel, Meine Heimat“ von der Staatsministerin Maria Böhme mit dem Sonderpreis der Mercator-Stiftung ausgezeichnet. Aydo?du inszenierte in der freien Szene hauptsächlich dokumentarische Tanz-Theaterstücke (u.a. „Schlag den Staat“ (2016), „Sport –Opium für das Volk?“, „Schwarz auf Weiss“ (2013)) sowie  Kindertheaterstücke und szenische Lesungen für das Schauspielhaus Bochum. Von 2017bis 2019 arbeitete sie als feste Regieassistentin am Theater Oberhausen.

 

 

Bild von: Emel Aydogdu
Theater Oberhausen
Will-Quadflieg-Platz 1
46045 Oberhausen