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Oberhausener Theaterpreis 2019 verliehen

Der vom Freundeskreis „Theater für Oberhausen“ e.V. zum 25. Mal ausgelobte Oberhausener Theaterpreis wurde am Samstagabend durch die Vorsitzende Elke Lepges und die stellvertretenden Vorsitzenden Anette Weiß und Herbert Bernd-Striebeck im Theater Oberhausen verliehen. In diesem Jahr standen wieder € 8.500 an Preisgeldern zur Verfügung, die von Oberhausener Firmen und Privatpersonen aufgebracht wurden.

Drei Jury-Preise für besondere künstlerische Leistungen in der Spielzeit 2018/19 wurden vergeben. Den ersten Preis in Höhe von € 3.000, gestiftet von der MAN Energy Solutions SE, erhielt der Schauspieler Torsten Bauer für die Darstellung des Willy Loman in „Tod eines Handlungsreisenden“ [Wiederaufnahme am 25. September 2019] und des Herodes in „Salome“ [Wiederaufnahme am 18. Oktober 2019]. Für die Darstellung mehrerer Rollen, darunter von einem „Bob, der Baumeister“ im „Sommernachtstraum“ und für die Darstellung der Salome in „Salome“  erhielt die Schauspielerin Ronja Oppelt den zweiten Preis, der mit € 2.000 von der WBO GmbH ausgestattet ist. Der Regisseur Demian Wohler erhielt stellvertretend für das Team von „Der Verein“ den dritten Jury-Preis. Hierfür gab es € 1.000 von der Sanitärfirma Nockmann & Gerstberger GmbH.

Die Kritikerjury, der Ralph Wilms (WAZ Oberhausen), Arnold Hohmann (WAZ/NRZ Essen), Stefan Keim (WDR, Deutschlandradio u.a.) der freie Journalist Sascha Westphal und Elke Lepges angehörten vergab auch den von Erhard und Rosalinde Büch mit € 500 dotierten Günther-Büch-Nachwuchspreis. Dieser ging an den jungen Regisseur Jan Friedrich für seine Regie von „Bernarda Albas Haus“ von Frederico Garcia Lorcas. Das Theaterpublikum wählte mit Mehrheit Torsten Bauer zum beliebtesten Darsteller der vergangenen Spielzeit. Er erhielt somit den von der Stiftung Kultur und Bildung der Stadtsparkasse Oberhausen mit € 2.000 ausgestatteten Publikumspreis.


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