Foto Isabel Machado Rios 

INNEN.NACHT

Geschichten aus der Höhle

 

„Wir waren die, die verschwanden. Wir lebten als der Mensch, der sich in der Tür umdreht, noch etwas sagen will, aber nichts mehr zu sagen hat.“ (Roger Willemsen)

 

Aus einer fernen Zukunft blicken sechs Schauspieler:innen in den tiefen Krater Vergangenheit, erinnern sich an das Leben vor der großen Krise, die fast alles verändert und so vieles deutlich gemacht hat. Welche Geschichten, welche Umstände, welche Gesellschaften haben uns zu dem gemacht, was wir wurden, wer wir gewesen sein werden?

Mit Schutzanzug und Live-Kamera begibt sich Regisseur Bert Zander hinab in den tiefen Krater der vergangenen Geschichten. Nachdem er mit „Die Pest“ im ersten Lockdown ein bahnbrechendes neues Theater-/Filmformat entwickelt hat und seine Videotheaterinszenierung von „Schuld und Sühne“ zur besten Inszenierung in ganz NRW gekürt wurde, ist Bert Zander wieder auf der Suche nach einer neuen Erzählform, bei der Theater auch in kontaktarmen Zeiten zum sinnlichen Naherlebnis wird.

Inspiriert und mit Zitaten von Édouard Louis, Ulla Hahn, Daniel Schreiber, Roger Willemsen, unter Verwendung des Gedichtbandes von Stefanie- Lahya Aukongo „Buchstabengefühle“ und mit eigenen Texten des Ensembles.

 

Hier finden Sie das Programmheft zum Download.

 

Liste der Texte, die uns inspiriert haben:

Édouard Louis, Wer hat meinen Vater umgebracht, S. Fischer Verlag Frankfurt am Main 2018

Ulla Hahn – Das verborgene Wort, Deutsche Verlagsanstalt Stuttgart – München 2001

Daniel Schreiber – Zuhause, Hanser Berlin 2017

Roger Willemsen, Wer wir waren, S.Fischer Verlag Frankfurt am Main 2016

Stefanie-Lahya Aukongo, Buchstabengefühle, W_orten & Meer Berlin 2018 

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Schauspiel
Großes Haus

Premiere
13.03.2021, 21:00 h

Theater Oberhausen
Will-Quadflieg-Platz 1
46045 Oberhausen