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Die Leiden der Jungen (Werther)

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Feministisches Minifestival 2020

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Gedenkfeier zur Pogromnacht von 1938

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Ja heißt ja und nein heißt nein. Sex in Zeiten von #metoo

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Keloğlan Eulenspiegel

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Körperschreiben. Eine fantastische Sammlung

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Silvester 2019: Hase Hase

Silvester-Party 2018

Silvester: Große Lieder - echte Gefühle

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Sophie und das geheimnisvolle Flüstern dieser Welt

Späti

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Sterkrader Lesesommer

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Was Ihr wollt: [.............…]

Westwind 2019

Yalla, Feminismus!

Foto Isabel Machado Rios 

Dominik Busch

Das Recht des Stärkeren

Während im Ruhrgebiet die Geschichte der Steinkohle endet, wird in Kolumbien weiter abgebaut, werden Wälder gerodet und Dörfer umgesiedelt. Dass dabei Vertreibung und Mord zum Tagesgeschäft zu gehören scheinen, muss Nadja schon bald nach Beginn der Dreharbeiten für ihren Dokumentarfilm feststellen. Sie findet in Àlvaro einen Zeugen, der bereit ist, den Bann aus Gewalt und Verschwiegenheit zu brechen und vor der Kamera über die Zusammenarbeit zwischen den Paramilitärs und dem Rohstoffkonzern – dessen Chef ausgerechnet Nadjas Vater ist – auszusagen. Àlvaros Aussage ist so tiefgreifend, von solcher Sprengkraft, dass mit dem Film wirklich etwas verändert werden könnte. Doch nachdem Todesschwadrone das Leben Àlvaros und seiner Familie bedrohen, bittet er Nadja, seine Aussage aus dem Film herauszuschneiden. Nadja, inzwischen wieder in Europa, steht vor der Entscheidung, vielen Menschen helfen zu können und der Spirale aus Gewalt und Unterdrückung wirklich etwas entgegenzusetzen oder künstlerisch und politisch zu kapitulieren, um einen Menschen und seine Familie zu schützen.

Die besondere Qualität des dichten, außerordentlich rhythmischen und konzentrierten Textes von Dominik Busch besteht zum einen darin, politische Konflikte auf die Spitze zu treiben und persönlich erfahrbar zu machen, zum anderen verleugnet er nie unsere Perspektive als privilegierte Mitteleuropäer*innen, die die Rohstoffe und Menschen anderer Länder ausbeuten, später aber selbst im Gestus der Hilfe nicht mehr in der Lage sind, diese kolonialen Denkstrukturen zu erkennen und zu überwinden. Eine moralische Zwickmühle.

Das Stück ist zum virtuellen Theatertreffen 2020 von nachtkritik eingeladen. Die Kritiker*innen hatten es als eine der bemerkenswertesten Inszenierungen im deutschsprachigen Raum nominiert, anschließend konnte das Publikum aus der Auswahl über seinen Favoriten abstimmen. Die Oberhausener Inszenierung schaffte es dabei auf die Shortlist. HIER gibt's mehr Infos dazu.

Dominik Busch, 1979 in Sarnen / Schweiz geboren, studierte zunächst an der Musikhochschule Luzern und anschließend Philosophie und Germanistik in Zürich und Berlin. Er ist Autor, Philosoph, Musiker und Hörspielproduzent. Mit seinem Stück „Draußen im Watt leg ich dich hin“ gewann er 2016 beim Berliner Hörspielfestival den Preis in der Kategorie „Langes Hörspiel“. Er war Hausautor am Luzerner Theater und am Theater Basel. Sein Stück „Das Gelübde“ war eines der drei Gewinnerstücke des Autorenwettbewerbs der Autorentheatertage 2016 am Deutschen Theater Berlin.

 

Schauspiel
Saal 2

Premiere
07.03.2019, 19:30 h

Termine

MI, 19.02.2020 19:30 Uhr

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SO, 01.03.2020 19:30 Uhr
Dauer: 1 Stunde 15 Minuten

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Theater Oberhausen
Will-Quadflieg-Platz 1
46045 Oberhausen