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!Live fast, get old!

4. Oberhausener Demokratie-Konferenz

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Als das Kind Kind war...

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Antigone

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Bier- und Leseabend

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Das doppelte Lottchen

Das dritte Leben des Fritz Giga

Das Recht des Stärkeren

Das siebte Kreuz

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Der futurologische Kongress

Der kleine schwarze Fisch

Der Sandmann

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Die Anmut der Vergeblichkeit

Die Leiden der Jungen (Werther)

Die Marquise von O...

Die Nacht kurz vor den Wäldern

Die Sehnsucht nach dem Frühling

Die Tiefe

Drei Farben

Ein Sommernachtstraum

Ein Volksfeind

Einführung zur Vorstellung HEIDI für Gehörlose

Elisa und die Schwäne

Existent!

Fake On Me. Mein digitales Leben analog

Fear the Walking Heidi

Feministisches Minifestival: Bewegung als Widerstand

Feministisches Minifestival: Talk, Workshops und Party

Fit & Struppi im Reich der Neuen Mitte

Flaque

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Folkwang Symphony

Frauen*streik 2019

Funny Girl

FUX gewinnt

Gedenkfeier zur Pogromnacht von 1938

Genau so sind se

Gottesdienst zum Gedenken an 80 Jahre Pogromnacht

Großeltern haben/sein

Großpolnische Philharmonie Kalisch

Happy Birthday, Lenny! - WDR Funkhausorchester

Heidi

Hier kommt keiner durch

Hömma 18: Lizz Wright & WDR Bigband

Hübendrüben. Als deine Eltern noch klein und Deutschland noch zwei waren.

Jan Plewka singt Rio Reiser

Jugend ohne Gott

Jugendkulturtag

Kick-Off der theater:faktorei

Körperschreiben. Eine fantastische Sammlung

La gran travesía de la cipotada

Lennon

lit.ruhr

Los Aguizotes

Mendelssohn Kammerorchester Leipzig

Musik der Zukunft - Bochumer Symphoniker

Nachts

Norwestdeutsche Philharmonie

Nur die Harten (kommen in den Garten)

Papierstück - ein Tanzkonzert

Pension Schöller

Pièce d'actualité n°11:Trop d'inspiration

Planungs- und Vernetzungstreffen zum Frauen*streik 2019

Salome

Schaffen

Scham

Schuld und Sühne

Shame, shame but different

Silvester-Party 2018

Silvester: Große Lieder - echte Gefühle

Sophie und das geheimnisvolle Flüstern dieser Welt

Späti

Symfonieorkest Vlaanderen

Tāwle - Am Kopf des Tisches

Teatime at Three

The Superhero Piece

Theaterfest & Prozession

Tod eines Handlungsreisenden

Tom Liwa

Toxic

TRASHedy

Übergänge ins Gelb

Upcycling im offenen Familienatelier

Vier für's Klima. Wie unsere Familie versucht, CO2-neutral zu leben

Vom Proben eines Buches oder der Fall M.

Willkommen in der Hobbythek

Wir müssen reden!

Zippel, das wirklich wahre Schlossgespenst

Foto Isabel Machado Rios 

 

Das Recht des Stärkeren

Jenseits der immer wieder poetisch eingeflochtenen stimmungsmacherischen Anflüge entwickelt der Text in der feinen rhythmischen Diktion des famosen Ensembles einen fiebrigen Groove, mit dem die Diskurse eine enorme Intensität gewinnen, sowohl intellektuell wie emotional. Die fragmentarisch schillernde Inszenierung nimmt dem Plot das arg Konstruierte. Hält das moralische Dilemma aber deutlich weniger in der Waage als etwa Ferdinand von Schirachs „Terror“. Keine Sympathie für den Vater, keine Zweifel für die Tochter. Eine eindeutige Angelegenheit wider das Recht des Stärkeren. Wer wollte widersprechen?

Jens Fischer, Die deutsche Bühne, 8.3.2019

 

Haupt- und Nebenwidersprüche unserer Zeit werden an diesem präzisen Theaterabend atemberaubend auf den Punkt gebracht. Am Ende reißt Nadja alle blickverstellenden Planen ab, will den totalen Durchblick – und wickelt sich selbst in eine, ihr eigenes Werk ist ihrem Anspruch zum Grab geworden. Ein Kolumbianer tackert sie damit an die Wand. Schwer atmend und schuldbewusst spricht sie ihre letzten Sätze – doch das allerletzte Bild ist, wie sie statt ihres Vaters im Pool die Runden dreht. Ihre Kunst ist aus dem Blut von anderen gemacht, auch sie hat profitiert von der Schuldkomplexindustrie.

Dorothea Marcus, nachtkritik, 8.3.2019

„Das Recht des Stärkeren“ feiert nicht vordergründig da Gute und brandmarkt das Böse, dennoch stellt es die Frage nach Schuld und Verantwortung. Oberhausen gelingt ein starkes Stück politisches Theater.

Martin Burkert, WDR Scala, 11.3.2019

 

Die knapp 90 pausenlosen Minuten – von Martin Engelbachs Live-Musik atmosphärisch klug durchwoben – verrinnen weitgehend spannend, nahbar, als dichte Erzählung. Gut, dass sie mehr als nur einen doppelten Boden hat.

Lars von der Gönna, NRZ/WAZ, 9.3.2019

Schauspiel
Saal 2

Premiere
07.03.2019, 19:30 h

Termine

MI, 24.04.2019 19:30 Uhr

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SO, 12.05.2019 18:00 Uhr
Dauer: 1 Stunde 20 Minuten

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Theater Oberhausen
Will-Quadflieg-Platz 1
46045 Oberhausen