Regie
Babett Grube

Choreografie
Salome Schneebeli

Dramaturgie
Elena Liebenstein

Bühne
Jan-Alexander Schroeder

Un ballo in maschera.

Ein Maskenball

 

Der Blick auf unsere Städte und Plätze hat sich während des Lockdowns verändert – nie haben wir sie so leer gesehen.  Ob sich dort in der Zwischenzeit auch Delphine tummelten, wie in den Kanälen von Venedig? Die ersten, die den öffentlichen Raum am Ende dieser langen Stille wieder lautstark betreten haben, waren Menschen und  Bündnisse, die für populistische und verschwörungsnahe Ideen auf die Straßen gingen und dabei auf ihr Recht auf Versammlung pochten. Der öffentliche Raum ist im Kern eine politische Angelegenheit. Denn schon seit der Erfindung der Agora, des Marktplatzes in der antiken griechischen Stadt, waren städtische Plätze nie bloß Orte der Freiheit. Sie sind auch Orte des Ausschlusses, an denen manche Menschen Angst haben, Sprüche hören, im Freien übernachten müssen, kontrolliert werden. Wir werden den öffentlichen Raum nicht denjenigen überlassen, die am lautesten schreien, und die Kämpfe nicht vergessen, die unsere Solidarität brauchen.

Zum Ende der Spielzeit möchten wir euch und Sie zu einem sommerlichen Ereignis in die Oberhausener Innenstadt einladen. Mit „Un ballo in maschera“, deutsch „Ein Maskenball“, geht Hausregisseurin Babett Grube zusammen mit dem Ensemble auf die Straße. Der Titel ist natürlich von Verdi geklaut und spiegelt unseren Wunsch nach Poesie, Glamour und Nähe wider – und wer wird bei Nähe gleich an körperliche Nähe denken?
 

Premiere: 12.6.2021 Oberhausener Stadtraum

Schauspiel
Extras

Premiere
18.06.2021, 19:30 h

Termine

FR, 18.06.2021 19:30 Uhr
Theater Oberhausen
Will-Quadflieg-Platz 1
46045 Oberhausen